Meine Gedanken
Kerzen begleiten uns Menschen durch
die dunkle Zeit des Jahres.
Kerzen stehen auf den Gräbern,
sie schmücken den Adventskranz, sie
leuchten am Weihnachtsbaum und
sie beginnen das Osterfest.
Kerzen haben ein flüchtiges Licht,
ein kleiner Windhauch kann sie
erlöschen lassen, und doch trösten
sie uns mehr als jedes dauerhafte
elektrische Licht.
Kerzen zünden wir an für unsere Toten,
für unsere eigene Trauer, sie sind
ein Bild unserer Sehnsucht und unserer Liebe. Und Kerzen zünden wir an
besonderen Tagen an, sie erstrahlen jedes Fest.
Die vielen Kerzen erinnern uns an Jesus, dessen Geburt wir zu
Weihnachten feiern. Auf den dunklen Feldern wird es hell, als die Engel
den Hirten die gute Nachricht verkündigen. Und Jesus hat von sich gesagt:
„Ich bin das Licht der Welt". Er hat einen Weg gezeigt, wie es wärmer
werden kann im Leben und heller für die, die im Dunkeln sitzen. Er
beleuchtet denen den Weg zurück, die nach dem richtigen Weg suchen.
Gott gibt jedem die Möglichkeit, neu anzufangen und es besser zu machen.
Er schenkt uns freundliche Worte, Geschichten, die Hoffnung machen,
barmherzige Gesten und tatkräftige Unterstützung. All das macht spürbar:
Gott ist mitten in der Welt. So wird es liebevoller und heller.
Gemeinsam mit Ihnen möchte ich mich auf den Weg machen und nach
Gottes guten Wegen suchen, die wir gehen können.
Gott ermutige und segne uns auf diesem Weg
Ihr Pfarrer Eric Maurer

